Fast 10 Jahre lang hat mir der Sardine Run an Südafrikas Ostküste keine Ruhe gelasssen. Ich habe ihn verfolgt, jedes Jahr aufs Neue, Dokumentationen angeschaut und darüber gelesen. 2025 war es nun endlich so weit – und so schnell lag mein afrikanisches Abenteuer wieder hinter mir, dass es mir wie ein kurzer, heftiger Traum erscheint. Ein Traum, der aber noch lange nachallen wird. Das Eastern Cape und die Wild Coast waren vor allem eines – wild und intensiv. Mdumbi fühlte sich an wie ein Ort aus einer anderen Welt, voller herzlicher und leidenschaftlicher Abenteurer. Orte wie diese machen etwas mit den Menschen, die dort eine – wenn auch kurze – Zeit ihres Lebens verbringen.
Freediving
Freediving & Segeln unter Nordlichtern
Unterwegs in Nordnorwegen: Wild, spektakulär, hochdramatisch
Ich durfte Norwegen schon einige Male bereisen, aber nie zum Segeln und nie zum Freitauchen … Ich bin so dankbar für die Woche, die hinter uns liegt. Für die Menschen, mit denen ich Zeit verbringen durfte, für die Vielfalt der Eindrücke und für eine so lebendige und vielfältige Unterwasserwelt.
Nördlich des Polarkreises zu segeln, ist etwas ganz Besonderes und wir hatten sogar das Glück, ein paar Nordlichter am Himmel tanzen zu sehen … Wir konnten fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte genießen, sahen Zugvögel auf dem Weg nach Süden, beobachteten Seeadler, Komorane und sahen sogar einen Wal.
Eine Landschaft, die nicht von dieser Welt zu sein scheint, Muscheln, die mehrere hundert Jahre alt werden und ein Licht, das unvergleichlich ist.
Rotes Meer, Ägypten
Fragt man Menschen, die schon die ganze Welt betaucht haben, nach ihrem Lieblingsgewässer, so wird meistens das Rote Meer genannt. Kein Wunder: Das klare Wasser und die großen Sichtweiten sind nahezu einzigartig. Und das nur knappe 5 Flugstunden von Deutschland entfernt.
Warum in die Ferne schweifen …
Ein weiterer Grund sind die prächtigen, artenreichen Korallenriffe. Es sind die am weitesten nördlich gelegenen Korallenriffe der Welt. Manche davon sind seit rund 20 Jahren geschützt, und das merkt man auch.
Freediving auf den Azoren
Tauchen ohne Flasche inmitten des Atlantiks
Es ist wie in einem Traum: Erst hört man das Klicken und Fiepen, aufgeregt und lebhaft. Dann schwimmen sie neugierig an einem vorbei, im dreidimensionalen, tiefblauen Raum, in Schwerelosigkeit. So fühlt es sich an, mit Delfinen zu tauchen. Aber nach ihren Regeln: ohne Pressluft, ohne Luftblasen, ohne Lärm.
Warum Freediving?
Natürlich kann man beim Freediving oder Apnoetauchen nicht ohne weiteres die gleichen Tiefen erreichen wie beim Gerätetauchen. Doch ist die Tiefe ja nur ein Aspekt von vielen. Immer schon war mir das möglichst unmittelbare Gefühl, im Wasser zu sein, das allerwichtigste. Nur mit Neoprenanzug, Flossen, Schnorchel und Maske ausgestattet, fühle ich mich der Unterwasserwelt gleich sehr viel näher, als das mit „schwerem Gerät“ möglich ist.
Mich begeistert die Leichtigkeit, die Mühelosigkeit des Apnoetauchens, auch wenn ein Tauchgang keine zwei Minuten lang ist und auch diese erst einmal erreicht werden wollen.
Ionische Inseln, Griechenland
Eine kleine Taverne, direkt am Ionischen Meer. Wie man sich Griechenland vorstellt: Weiß gestrichene Holzbalken über mir an der Decke, weiße Holzstühle an quadratischen Tischen, darauf blau-weiße Tischdecken aus Papier. Nur eine schmale Straße liegt zwischen der offenen Taverne und dem türkisfarbenen Meer der Ionischen See.
Die Straße ist nur wenig befahren, hauptsächlich von Einheimischen, die zum baden gekommen sind oder zum surfen.
Motorroller knattern vorbei, natürlich trägt niemand einen Helm.
So beginnt meine Reise in Lefkas.
